Igelleistungen

Stosswellen - Hyaloronspritzen - Sportmedizinische Untersuchungen

Radiale Stoßwellentherapie zur Schmerzbehandlung
Hyaluronsäure Synvisc
Sportmedizinische Untersuchung

CHATTANOOGA™ INTELECT® RPW SHOCKWAVE

Indikationen

  • Fußsohlenentzündung, Fersenschmerz oder Fersensporn
  • Kalkschulter
  • Epikondilytis
  • Achillodynie
  • Retropatellares Schmerzsyndrom
  • Schienbeinkantensyndrom
  • Insertions-Tendonitis
  • Muskelverspannungen
  • Myofasziale Triggerpunkte

Hinweis

  • Erstattung der PKV nach GOÄ
  • Nicht im Leistungskatalog der GKV

Was passiert bei Arthrose im Gelenk?

Bei einer Arthrose verändert sich der Hauptbestandteil der Gelenkflüssigkeit, die Hyaluronsäure. Ihre Molekülketten werden kürzer, und das Molekulargewicht sinkt von 6 Mio. Dalton auf unter 4 Mio. Dalton.

Dadurch entsteht eine Verschlechterung der Schmierfähigkeit und Stoßdämpfung (Viskoelastizität) des Gelenks. Im weit fortgeschrittenen Stadium reiben die Knochen direkt und schmerzhaft aneinander. Durch den zunehmenden Knorpelabrieb sammeln sich herausgelöste Knorpelteilchen in der Gelenkhöhle und wirken wie Sand im Getriebe. Die Gelenke schmerzen, werden dick und fühlen sich überwärmt an.

Was ist Synvisc®?

Synvisc® besteht, wie die körpereigene Gelenkflüssigkeit, aus natürlicher Hyaluronsäure und kann die bei Arthrose verlorene Schutzfunktion der Gelenkflüssigkeit übernehmen.

Synvisc® ist eine weiterentwickelte Hyaluronsäure der zweiten Generation: Die einzelnen herkömmlichen Hyaluronsäure-Moleküle sind untereinander vernetzt, um die Eigenschaften der gesunden, menschlichen Gelenkflüssigkeit nachbilden zu können.1

Dadurch hat Synvisc® entscheidend verbesserte stoßdämpfende und schmierende Eigenschaften und verbleibt zudem länger im Gelenk als herkömmliche unvernetzte Hyaluronsäure.1 Somit wird das Gelenk besser und länger geschützt.

Durch das höhere Molekulargewicht werden auch weniger Spritzen benötigt. So können Knie-, Hüft-, Schulter- und oberes Sprunggelenk mit nur einer Spritze Synvisc-One® (Kniegelenk) beziehungsweise ein bis drei Spritzen Synvisc® (Knie-, Hüft-, Schulter- und oberes Sprunggelenk) behandelt werden.

Warum Synvisc®?

Synvisc® ist eine weiterverarbeitete Hyaluronsäure. Durch die Vernetzung ihrer Moleküle erhält sie eine dickflüssige, gelförmige Konsistenz, die sich von dünnflüssigen Hyaluronsäure-Produkten unterscheidet. Dank dieser Eigenschaft kann Synvisc® die gesunde, menschliche Gelenkflüssigkeit nachbilden.

Wie erhält Synvisc® seine einzigartig dichte Konsistenz?

Synvisc® besteht aus Hylanen, Abkömmlingen der Hyaluronsäure, die in einem patentierten Herstellungsprozess durch Vernetzung einzelner Hyaluronsäure-Moleküle gewonnen werden. Durch diese Quervernetzung erreicht Synvisc® als einzige Hyaluronsäure ein Molekulargewicht von 6 Mio. Dalton, das dem der gesunden, menschlichen Hyaluronsäure in der Gelenkflüssigkeit entspricht.

Was leistet Synvisc® im Gelenk?

Durch die hohe Viskosität gleiten Gelenkbewegungen wieder flüssiger, Stöße durch Gelenkbelastung werden dank der besonderen Elastizität wieder besser abgepuffert.1

Die körpereigene Produktion von Hyaluronsäure wird über Monate hinweg  nachhaltig angeregt, das Gelenk kann sich wieder selbst schützen.2
Die Freisetzung von knorpelzerstörenden Enzymen wird gehemmt – der Gelenkknorpel wird so zusätzlich vor weiterer Abnutzung geschützt.3

Synvisc® verlangsamt die Arthrose nachweisbar.

Wissenschaftliche Studien belegen: Das Fortschreiten der Arthrose kann bei mit Synvisc® behandelten Patienten gegenüber unbehandelten Patienten deutlich verlangsamt werden.4

Die sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung

– Warum diese Untersuchung Leben retten und das Training optimieren kann –

Todesfälle beim Sport, insbesondere bei Wettkämpfen, geschehen selten. Dennoch stellen sie ein dramatisches Ereignis dar. Es wird geschätzt, dass z.B. 1000 Jugendliche und Kinder in Deutschland den plötzlichen Herztod erleiden. Auslöser sind zumeist intensive Trainingsabschnitte oder Wettkämpfe. Wo liegt die Ursache dafür? In jüngeren Jahren handelt es sich zumeist um angeborene Erkrankungen. Diese können das Herz in Form von Veränderungen der Struktur, aber auch in Form von Veränderungen der elektrischen Leitung betreffen. In älteren Jahren kommen dann zunehmend erworbene Erkrankungen hinzu, wie z.B. Gefäßengstellen oder Infekte.

Dieses potentielle Risiko bei der Sportausübung lässt sich deutlich durch eine sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung reduzieren. Die wissenschaftlichen Belege sind so eindeutig, dass die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) diese Erkenntnisse in Form einer Leitlinie (Handlungsanleitung) für alle Sportmediziner zusammengefasst hat.

Was gehört alles zu dieser Untersuchung dazu? Obligat ist immer die ausführliche Befragung und Untersuchung des Sporttreibenden, ergänzt durch ein Ruhe-EKG. Bei Ausübung von intensiven Trainings und Teilnahme an Wettkämpfen sollte auch ein Belastungs-EKG durchgeführt werden. Dieser Teil der Untersuchung gewährleistet eine gefahrlose Ausübung der gewünschten sportlichen Aktivitäten. Denn Training braucht vor allem eines: Gesundheit.

In einem fakultativen Teil der Untersuchung können während des Belastungstestes gleichzeitig auch weitere Parameter wie Laktat oder Atemgaswerte (Spiroergometrie) gemessen werden. Diese geben nochmals einen weitaus intensiveren Einblick in das Thema Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Darüber hinaus kann aus diesen Daten ein individuell zugeschnittenes Bewegungs- und Trainingsprogramm erstellt werden. So werden z.B. persönliche Pulsbereiche ermittelt, die erst die Anwendung der Pulsmesser sinnvoll machen. Ganz nach dem Motto: Gezielt und effektiv trainieren. So lassen sich eigene Ziele verwirklichen, sowohl gesundheitlicher als auch sportlicher Natur.

Zur Homepage des Bayerischen Sportarzteverband e.V.